Impressionen aus meiner Imkerei!

In Hollenstein gibt es auch einen Imkerverein. Wir treffen uns jeden zweiten Freitag im Monat um 19,00Uhr im Gasthaus Dornleiten. Interessierte Nichtmitglieder sind immer willkommen!

Meine Honiglieferanten im Hausgarten.

Schwer beschäftigt!

Wird hier etwa geräubert?

Ein Schwarm zieht ein!

Aus dem ehemaligen Wartehäuschen in Hohenlehen wurde eine Bienenhütte!

Die wurde dann auf einem Hänger zum Standort im Gallenzen transportiert!

Am Ziel angekommen!

2017 Goldmedaille für meinen Waldhonig!

 

2018: Goldmedaille für meinen Waldhonig und Silber für Wald-Blütenhonig!

 

2019 Silber für meinen Blütenhonig! Waldhonig gab es in diesem Jahr bei uns nicht.

 

2020 Silber für Blütenhonig und Bronze für Waldhonig

 

2021 nicht teilgenommen (Corona)

 

2022 Gold für meinen Waldhonig

 

 

Wege, wie jeder den Bienen helfen kann

 

 

 

Bienen sind bedroht und ohne sie geht es uns, den Pflanzen und Tieren unserer Umwelt sehr schlecht. So viel ist klar und es vergeht kaum eine Woche ohne eine neue Unterschriftensammlung zum Verbot verschiedener Pflanzenschutzmittel.

 

Während wir aber darauf warten, dass Politiker aufwachen und etwas unternehmen, kann jeder Einzelne von uns etwas unternehmen, um Bienen das Leben und das Überleben zu erleichtern. Es gibt viele einfache Maßnahmen für deinen Garten oder den Balkon. Mit diesen Tipps unterstützt du die Honigbienen und die über 700 heimischen Wildbienenarten!

 

­Verzichte auf Unkrautsvernichtungsmittel

 

In den Medien und in Blogs wird immer wieder über die Nutzung von Herbiziden in der Landwirtschaft berichtet. Längst haben aber die übelsten Mittel ihren Siegeszug nicht nur auf Feldern, sondern sogar im Hausgarten angetreten. Vor allem das Breitbandherbizid Roundup von Monsanto wird von vielen Gärtnern gepriesen, oder aber unwissentlich gekauft im guten Glauben, als etwas Harmloses zu verwenden.

 

Viele dieser Mittel vergiften langfristig nicht nur Bienen, die wahllose Vernichtung aller “Unkräuter” nimmt ihnen auch eine wichtige Nahrungsquelle. Besonders heimtückisch sind neuartige Samen, die bereits mit dem Unkrautvernichter ummantelt sind, schon beim Aufkeimen nehmen Pflanzen auf diese Weise giftige Chemikalien auf. Sie finden sich dann in der gesamten Pflanze, in Blättern, Blüten und auch im Nektar.

 

Verzichte auf chemische Insektenbekämpfung

 

Plagen dich Ameisen, Fliegen oder Mücken? Oft wird uns eingeredet, dass es schnell wirkende Allheilmittel gibt. Leider vergiften die meisten Insektenbekämpfungsmittel nicht nur die “Schädlinge” sondern auch “Nützlinge” wie die Bienen und schaden nebenbei auch uns und unseren Kindern.

 

Wildwiesen anlegen

 

Der englische Rasen ist eine Augenweide für den stolzen Gärtner und seine Gäste. Für Bienen kommt er jedoch einer Wüste gleich. Auch gepflegte Gemüse-Beete und Blumen-Rabatten, frei von wild wachsenden Pflanzen, sind nur beschränkt bienenfreundlich.

 

Wenn möglich, halte ein paar Stellen im Garten frei und lasse Wildwiesen entstehen. Viele wilde Pflanzen wachsen sehr schnell von allein.

 

Pflanzenvielfalt

 

Achte bei der Bepflanzung deines Gartens auf Vielfalt und wähle regionale Pflanzen mit offen blühenden Blüten. Gerade Wildbienen (von denen es über 700 Arten bei uns gibt!) haben sich im Laufe von hunderten Generationen auf wenige Pflanzen spezialisiert. Zum Beispiel gibt es fünf Arten von Wildbienen, die nur im Zusammenhang mit dem Spitzwegerich zu finden sind. Anders herum gibt es Pflanzenarten, die nur von sehr wenigen Bienenarten angeflogen werden und für ihr Überleben auf sie angewiesen sind. Je mehr Pflanzen du im Garten hast, umso verlockender ist das Buffet für die verschiedensten Arten.

 

Bei der Wahl der Pflanzen solltest du gefüllt blühende Pflanzen meiden. Viele Blumen wurden aus optischen Gründen so gezüchtet aber leider bieten sie kaum noch Pollen und Nektar für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber.

 

­Balkonkästen

 

Ohne eigenen Garten kannst du Bienen trotzdem Nahrung auf dem Balkon oder in Ausnahmefällen sogar auf der Fensterbank bieten.

 

Viele Pflanzen blühen auch in der Blumenkiste und können gerade im dicht besiedelten Gegenden kleine Oasen für Bienen darstellen. Im nächsten Tipp erfährst du, mit welchen Pflanzen du die Bienen besonders unterstützen kannst und die dunklen Tage des Jahres etwas aufhellst.

 

Früh- und spätblühende Pflanzen

 

Bienen benötigen vom Februar bis in den Herbst hinein Nahrung. Die Landwirtschaft bietet nur für wenige Wochen Nahrung. Wenn du etwas für die Bienen tun möchtest, baue Pflanzen an, die besonders zeitig oder besonders spät blühen.

 

Zu den besonders früh blühende Pflanzen gehören der Haselnussstrauch und die Kornelkirsche. In Kübeln und Kisten auf Terrassen und Balkons kannst du auch den Frühlingskrokus, die Schneeheide, den zweiblättrigen Blaustern und den Winterling ziehen.

 

Zu den Pflanzen, die erst im Spätsommer zu blühen beginnen, gehören die Wiesen-Flockenblume, die Königskerze, die Stockrose, die Fetthenne, der Herbsteisenhut und der gemeine Efeu.

 

Spätblühende Pflanzen, die sich auch für Pflanzkästen auf Balkon und Terrasse eignen, sind unter anderem die Wilde Malve, der gewöhnliche Natternkopf, die Kornblume und der Feld-Thymian.

 

Nisthilfen

 

Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich stark auf die Honigbiene. Dabei gibt es bei uns über 700 verschiedene Arten von Wildbienen, die genauso durch chemische Zusätze in der Landwirtschaft und durch mangelnde Nahrung gefährdet sind.

 

Einge dieser Arten kannst du nicht nur mit Pflanzenvielfalt unterstützen, sondern ihnen auch Unterschlupf in Insektenhotels und ähnlichen Strukturen bieten. Im Gegensatz zur Honigbiene leben die meisten Wildbienen nicht in Staatenstrukturen, sondern solitär. Sie bauen Nester, legen selbst Eier und versorgen ihre Brut selbstständig. Das bedeutet, dass du dir so nicht gleich tausende von Tieren in den Garten holen musst, um zu helfen!

 

Für Abkühlung sorgen

 

Je heißer der Sommer, umso schwerer haben es die Bienen, Hummeln und andere Insekten, geeignete Wasserstellen zu finden. Wenn du eine schattige, windstille Stelle in deinem Garten oder auf dem Balkon hast, kannst du sehr leicht einen kleinen Swimmingpool für Bienen basteln. Nimm dafür einfach ein flaches Gefäß wie eine Tonschale, fülle sie mit Wasser und platziere strategisch Stöcken und etwas Moos als Landeplätze für Bienen.

 

Bio kaufen

 

Es gibt viele Gründe, Bio-Lebensmittel einzukaufen. Das Unterstützen von Bienen ist nur ein weiterer. Indem du Landwirte unterstützt, die auf chemische “Pflanzenschutzmittel” verzichten, unterstützt du auch die Bienen.

 

Regionaler Honig

 

Wenn du Honig kaufst, suche regionale Imker und informiere dich, wie der Honig gewonnen wird. Der Honig ist bestimmt etwas teurer als im Supermarkt, aber so unterstützt du lokale Bienenvölker und auch die regionale Flora. Zusätzlich kann regionaler Honig Heuschnupfen lindern! Lokale Imker findest du im Internet (honigdirekt.at).

 

 

 

oder: selber imkern!

 

Die Familie Haring!